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Wie gehe ich mit der Krankheit in der Partnerschaft um?

Herpes genitalis kann schmerzhaft sein, besonders wenn die Krankheit zum ersten Mal bei Ihnen ausbricht. Ein Sexualleben ist dann unmöglich. Hinzu kommt meist noch der Druck, das Problem mit dem Partner besprechen zu müssen. Vielleicht haben Sie Angst, auf Ablehnung zu stossen oder gar den Partner zu verlieren. Es könnte auch der Verdacht auf einen Seitensprung entstehen. Klären Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin darüber auf, dass die Ansteckung bereits vor der gegenwärtigen Beziehung erfolgt sein kann.

Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin über die Erkrankung. Das ermöglicht nicht nur eine offene und vertrauensvolle Beziehung, sondern erlaubt Ihnen, das Risiko einer Übertragung zu reduzieren.

Tipps für das Gespräch

  • Teilen Sie Ihrem Partner mit, dass trotz Herpes genitalis ein normales Sexualleben möglich ist, wenn Sie die erwähnten Vorsichtsmassnahmen beachten.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Partner über die Infektion, auch wenn Sie diese nur einmal hatten.
  • Überlegen Sie, wie Sie es im umgekehrten Fall gerne von Ihrem Partner mitgeteilt erhielten.
  • Denken Sie daran: Sie tragen keine Schuld an der Erkrankung. Herpes genitalis kann aufgrund der grossen Verbreitung jeden treffen. Oftmals liegt die Ansteckung schon Jahre zurück.
  • Besprechen Sie gemeinsam Vorsichtsmassnahmen. Konsultieren Sie zusammen Ihren Arzt, um offene Fragen zu klären.

© 2010 Novartis Pharma Schweiz AG   Neues Fenster öffnen für Rechtliche Aspekte  Last Update: 05.10.2008

 

 

 

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